Injektions-Rotations-Planer
Das regelmässige Wechseln der Einstichstelle beugt Hautreaktionen und Gewebeveränderungen vor. Dieser visuelle Planer zeigt ein beispielhaftes Rotationsmuster über die Wochen — als Orientierung für die richtige Injektionsroutine.
Beispielhafter 4-Wochen-Zyklus. Danach beginnt die Rotation von vorn — idealerweise mit etwas Abstand zur vorherigen Einstichstelle innerhalb der Zone.
Dieses Rotationsmuster dient der allgemeinen Orientierung und ist keine individuelle medizinische Anleitung. Lass dir die richtige Injektionstechnik und geeignete Einstichstellen ärztlich oder pflegerisch zeigen. Massgeblich ist die Fachinformation deines Präparats. Bei Hautveränderungen, Schmerzen oder Auffälligkeiten wende dich an deine ärztliche Praxis.
Wie funktioniert dieser Rechner?
Der Planer zeigt ein beispielhaftes Rotationsmuster über vier häufig genutzte Zonen (Bauch links und rechts, Oberschenkel links und rechts). Pro Woche wird eine andere Zone hervorgehoben, sodass dieselbe Stelle nicht in aufeinanderfolgenden Wochen getroffen wird. Innerhalb einer Zone sollte jeder Einstich zusätzlich etwas Abstand zum vorherigen haben.
Das dargestellte Muster ist ein allgemeines Beispiel und keine individuelle Vorgabe. Die konkrete Umsetzung — geeignete Stellen, Technik, Nadellänge — richtet sich nach der ärztlichen oder pflegerischen Anleitung und der Fachinformation deines Präparats.
Quellen
- Allgemeine Prinzipien der subkutanen Injektionstechnik
- Penday-Wissenshub: Injektionsstellen-Rotation